PROGRAMM FRÜHLING / SOMMER 2021 

LUX-Programm

 (PDF)

15. Januar 2021
Freitag, 20.15 Uhr

The Fall of the American Empire

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

ABGESAGT!

Komödie von Denys Arcand

mit Maxim Roy, Rémy Girard, Vincent Leclerc

CAN 2018, 128 min, E/d

Der schüchterne Kurier, Pierre-Paul gerät durch Zufall an den Ort eines schief gelaufenen Überfalls, bei dem fast alle Beteiligten das Zeitliche segnen. Kurzerhand reisst er das in prall gefüllten Säcken erbeutete Geld an sich. Aber so viel schmutziges Geld auszugeben ist nicht einfach! Die Mafia, das Finanzamt und zwei gewiefte Polizisten sind ihm bald auf den Fersen. Pierre-Paul braucht dringend die Hilfe von Profis...

Regisseur Arcand kritisiert mit Humor, Menschlichkeit und bissigem Spott das herrschende System des Geldes. Seine Dialoge triefen von Sarkasmus, sind clever und pointiert und regen zum Nachdenken an. Ein vergnüglicher Film über die Unmoral des Geldes.

29. Januar 2021

Una Mujer Fantástica

Freitag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

ABGESAGT!

Spielfilm von Sebastián Lelio​

mit Daniela Vega und Francisco Reyes

Chile/ES 2017, 104 min, Spanisch/d

Marinas älterer Liebhaber stirbt unerwartet. Nebst ihrer eigenen Trauer muss sie sich auch den Schikanen seiner Verwandten stellen, die sie verdächtigen, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben. Die Polizei wird eingeschaltet und Marina, die Transfrau, setzt sich entschlossen und tapfer für sich und ihre Rechte ein.


Oscar 2018: Bester fremdsprachiger Film (Chile)

Filmfestspiele Berlin 2017: Silberner Bär

12. Februar 2021

Woman at War

Freitag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

ABGESAGT!

Spielfilm von Benedikt Erlingsson

mit Halldóra Geirhardsdóttir

ISL/FR/UA 2018, 101 min, Isländisch/d

Halla, die Heldin des Films, ist um die fünfzig, arbeitet als Chorleiterin und sabotiert in ihrer Freizeit heimlich die lokale Aluminiumindustrie. Sie hat das Herz am rechten Fleck und Sprengstoff in der Garage. Mit Vandalismus bis hin zur Industriesabotage gelingt es Halla, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Amüsant ist der regelmässige Auftritt der Musiker, die immer schon darauf warten, das Abenteuer der Heldin mit Akkordeon, Schlagzeug und Sousafon zu dramatisieren. Der Film punktet mit einer würdevollen, bodenständigen Hauptdarstellerin und starken Naturbildern.

Eine skurrile, spannende Geschichte, humorvoll und unterhaltsam!

12. März 2021

Im Spiegel

Freitag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

Dokumentarfilm von Matthias Affolter

mit Anna Tschannen, Lilian Senn, Urs Saurer, Arold Huber,

Markus Elhady

CH 2019, 83 min, CH-Dialekt

Obdachlose Menschen wagen im ambulanten Coiffeursalon den Blick in den Spiegel und erzählen von ihrem Alltag, ihren Selbstzweifeln und Hoffnungen. Anna Tschannen frisiert seit mehr als zehn Jahren in Basel randständige Frauen und Männer. Über ein Jahr lang hat sich das Filmteam dem Leben seiner Protagonisten angenähert, ihr Vertrauen gewonnen und sie in intimen Aufnahmen durch die verborgenen Winkel der Stadt begleitet. Eine beeindruckende, berührende und würdevoll gefilmte Milieustudie.


In Anwesenheit des Regisseurs Matthias Affolter

Vom Leben im Verborgenen
25. März 2021

Le Milieu de l'Horizon

Donnerstag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

Spielfilm von Delphine Lehericey

mit Luc Bruchez, Laetitia Casta, Thibaut Evrard, Clémence Poésy

CH/Belgien 2019, 92 min, F/d

Das Dürrejahr 1976. Unter der sengenden Sonne des Sommers lässt Gus seine Kindheit hinter sich. Die Natur kommt an ihre Grenzen, die Emotionen kochen hoch und die Bauernfamilie Sutter wird in ihren Grundfesten erschüttert. Die Risse treten an die Oberfläche und das Undenkbare tritt ein, als der langersehnte Regen auf die Erde fällt. Nach dem Roman von Roland Buti, Das Flirren am Horizont – Nagel & Kimche (Schweizer Literaturpreis 2014).


Schweizer Filmpreis 2020: Bester Spielfilm, Bestes Drehbuch

26. März 2021

Mare

Freitag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

Spielfilm Andrea Staka

mit Marija Skaricic, Goran Navojec, Mateusz Kosciukiewicz, Mirjana Karanovic

CH/Kroatien 2020, 84 min, OV/d

Geflogen ist Mare noch nie, obwohl sie mit ihrem Mann und den drei Kindern im Teenager-Alter direkt neben dem Flughafen lebt. Sie liebt ihre Familie, auch wenn sie ihr manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Mare sehnt sich nach einem eigenen Job und mehr Unabhängigkeit. Ihr Mann ist ihre Jugendliebe, doch als eines Tages ein jüngerer Mann ins Nachbarhaus zieht, überschreitet Mare eine Grenze. Der neue Film von Andrea Staka, Gewinnerin des Goldenen Leoparden 2006 für «Das Fräulein».


In Anwesenheit der Regisseurin Andrea Staka

16. April 2021

J'accuse

Freitag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

Spielfilm von Roman Polanski

mit Jean Dujardin, Louis Garrel, Emmanuelle Seigner,

Olivier Gourmet, Mathieu Amalric, Vincent Perez, Melvil Poupaud, Vincent Grass

FR 2019, 132 min, F/d

1894 wird der französische Offizier Alfred Dreyfus (Louis Garrel) angeklagt, zugunsten Deutschlands Militärgeheimnisse verraten zu haben, und nach Guyana verbannt. Vier Jahre später deckt der Schriftsteller Emile Zola in einem Zeitungsartikel auf, dass ein Unschuldiger verurteilt wurde, weil er jüdischen Glaubens ist. Die Affäre, welche ganz Frankreich in Atem hält, wird aus dem Blickwinkel von Georges Piquart (Jean Dujardin) erzählt, einem Offizier, der zum Chef des Geheimdienstes ernannt wurde. Er erkennt die Falschheit der Anschuldigungen gegen Dreyfus und beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei gerät er in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat, Korruption und Antisemitismus, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt. Roman Polanski gibt Jean Dujardin eine beeindruckende Rolle in einem Film, der die Aktualität von Fake News eindringlich in Erinnerung ruft.

20. Mai 2021

Tutti insieme - Magari

Donnerstag, 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Affoltern am Albis

Spielfilm von Ginevra Elkann

mit Alba Rohrwacher, Céline Sallette und Riccardo Scamarcio

FR/IT 2019, 101 min, OV/d

Almas Mutter ist diese Weihnachten mit sich beschäftigt. Kurzerhand werden Alma und ihre Geschwister nach Rom zu ihrem Vater geschickt. Ihm kommt der Besuch eher ungelegen, da er mit seiner Arbeit an einem Drehbuch und seiner neuen Freundin beschäftigt ist. Alma wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Eltern wieder zusammenkommen. Stattdessen kommt es zu Unfällen, Streitereien aber auch schönen und humorvollen gemeinsamen Momenten in dieser neuen Konstellation. Dieser mit Schauspielgrössen und Nachwuchstalenten gecastete Debütfilm verzichtet auf künstliche Spannung. In Form einer Kindheitserinnerung überzeugt er mit Menschlichkeit, Wärme und stiller Anteilnahme an familiärem Zusammenleben.

Piazza-Eröffnungsfilm am Locarno Filmfestival 2019

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